Buy our
buttons here!
On the
upcoming weekend is the long expected date of the wonderful Freinsheim old town
fair ! Our next to legendary buttons are sold at the wine stalls of Freinsheim
youth club, at Wineyards Krebs, Altstadthof Freinsheim, Wineyards Regh,
Kassner-Simon, Langewalter-Gauglitz and the Freinsheim Wine Princess Pia
Ostmann herself. Thank you for your support and lots of sun for the party! Lets
meet there!
Donnerstag, 31. Mai 2012
Hier gibt es unsere Buttons!
Am
kommenden Wochenende findet das wunderbare Freinsheimer Altstadtfest statt!
Hier das Programm. Und unsere schon legendären Buttons findet ihr an diesem
Wochenende fast exklusiv am Weinstand der Freinsheimer Landjugend, beim Weingut
Krebs, beim Altstadthof Freinsheim, beim Winzerhof Rehg & Weingut Kassner-Simon,
Weingut Langenwalter-Gauglitz und bei der Freinsheimer Weinprinzessin Pia
Ostmann persönlich. Vielen Dank für die Unterstützung und gutes Wetter für das
Fest! Sehen wir uns da?
Donnerstag, 24. Mai 2012
Bei den Erpolzheimern…
… wars sehr lustig. Die Spargel sind auch ganz fleißig gewandert und es war ein absolut idyllisches Festchen im Wingert. Also nächstes Jahr sollten wir alle dort hin gehen.
Und man beachte die gute Button-Ausstattung der Ladies :)
Und man beachte die gute Button-Ausstattung der Ladies :)
Great fun in
Erpolzheim!
Lots of
Asparagus were sokld and it was a very idyllic party at the wineyard. Let's all
go there next year. Look how pretty our buttons look on the ladies!
![]() |
| So sah es beim Spargelwandern bei den Kohls aus. Es war auch ganz schön warm. |
![]() |
| Die kleine Hundehalterin ist der kleinste Kohl, soweit ich weiß. |
![]() |
| Von rechts nach links: Die nette Annette, die Kallstadter Sarah, die Erpolzheimer Melanie und dann vermute ich dass es die brandneue Julia ist, aber woher müsste man noch erfahren … |
Freitag, 18. Mai 2012
„IHR KÖNNT NACH KALLSTADT GEHN, IHR KÖNNT NACH KALLSTADT GEHN ...
... Ihr könnt, ihr könnt nach Kallstadt gehn!“
Wenn ihr dass jetzt schon leise vor euch hin gegrölt habt, seid ihr schon auf der richtigen Spur. Denn, der Kings of Kallstadt Fanschal Vorverkauf hat begonnen!
Für einen 50 Euro Support kriegst Du einen Fanschal auf dem Dein Name verewigt ist! Und der wird dir bei der Fanschal-Zeremonie in Kallstadt auch feierlich von der Weinprinzessin verliehen.
Und zusätzlich kriegst du dann noch ein Jahr gutes Karma und wenn Du mehrere Fanschals fanmäßig nimmst oder verschenkst, gibt's noch einen persönlichen Glückskuchen von Simone dazu!
Wir brauchen Euch, wir brauchen jeden Fan-Support, damit die Politik und die Filmförderungen es verstehen und handeln. Denn noch ist die Pfalz ein blinder Fleck auf der Filmlandkarte Deutschlands und das müssen wir ändern :)
Bestellt ihn, teilt uns und freut euch.
You can
order the scarf at: wendel@projekt-gold.de
Wenn ihr dass jetzt schon leise vor euch hin gegrölt habt, seid ihr schon auf der richtigen Spur. Denn, der Kings of Kallstadt Fanschal Vorverkauf hat begonnen!
Für einen 50 Euro Support kriegst Du einen Fanschal auf dem Dein Name verewigt ist! Und der wird dir bei der Fanschal-Zeremonie in Kallstadt auch feierlich von der Weinprinzessin verliehen.
Und zusätzlich kriegst du dann noch ein Jahr gutes Karma und wenn Du mehrere Fanschals fanmäßig nimmst oder verschenkst, gibt's noch einen persönlichen Glückskuchen von Simone dazu!
Wir brauchen Euch, wir brauchen jeden Fan-Support, damit die Politik und die Filmförderungen es verstehen und handeln. Denn noch ist die Pfalz ein blinder Fleck auf der Filmlandkarte Deutschlands und das müssen wir ändern :)
Bestellt ihn, teilt uns und freut euch.
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| der wahnsinnige Fanschal zum bestellen: wendel@projekt-gold.de |
It's
coming home, it's coming, fan scarf's
coming home: Kallstadt on a scarf....
If you
silently chanted this to yourself, you are on the right track. The Kings of
Kallstadt fan scarf preorders have started!
For 50€
support, you get a personalized Fan scarf with your name on it. The Kallstadt
Wine Princess will personally hand the scarf over to you in a festive ceremony.
Aditionally, you will get one years worth of good Karma . When you buy several
fan scarf and give them to all your friends, Simone will bake one of her famous
lucky caces especially for you!
We need you,
we need every form of fan support, so that cultural politicians and national
film support understand and begin to act. The Palatinate is still one of the
white spots on the German cinema landscape. We have set out to change that!
Order, share and be happy.
Order, share and be happy.
Dienstag, 15. Mai 2012
Buttons, Spargeln und Erpolzheim sind jetzt Freunde
Gut wenn man Freude hat die ganz unkompliziert mit anpacken und uns helfen ein paar Groschen für unseren Film einzunehmen. Daher hat uns die nette Annette gleich angeboten am Samstag in Erpolzheim zur Spargelwanderung aufzuschlagen und dort die herzigen Buttons an den Ausschankstellen anzubieten.
Unter Spargelwanderung hatte ich mir eigentlich was kleineres vorgestellt, aber es sind 19 Ausschankstellen auf 6,5 km langen Strecke. Man hat auch gute Chancen auf dem Spargelparcour die dort ansässige Prinzessin Melanie anzutreffen, die übrigens schon früh mit den Kings of Kallstadt angebandelt hat. Denn sie war eine der ersten auf der Anmeldeliste der Kings of Kallstadt New York Reise im September.
Aber alle die sich am Wochenende auf nach Erpolzheim machen: kauft für jeden Schoppen oder Spargel gleich einen Button mit und besucht die nette Annette bei ihrem Weingut Kohl mit der Startnummer 11. Dort gibt es Uroma's Spargelsalat, Winzerschinken mit Parisienne Kartoffeln, Bratwurst und Crepes. Net schlecht.
Hier findet ihr auch das Spargelwanderungs-Programm:
http://www.weingutkohl.de/neuigkeiten/28-29-mai-2011-kulinarische-wanderung-um-obst-spargel-wein.html
Danke Erpolzheim und Annette :)
Thanks to
Erpolzheim and Anette :)
Unter Spargelwanderung hatte ich mir eigentlich was kleineres vorgestellt, aber es sind 19 Ausschankstellen auf 6,5 km langen Strecke. Man hat auch gute Chancen auf dem Spargelparcour die dort ansässige Prinzessin Melanie anzutreffen, die übrigens schon früh mit den Kings of Kallstadt angebandelt hat. Denn sie war eine der ersten auf der Anmeldeliste der Kings of Kallstadt New York Reise im September.
Aber alle die sich am Wochenende auf nach Erpolzheim machen: kauft für jeden Schoppen oder Spargel gleich einen Button mit und besucht die nette Annette bei ihrem Weingut Kohl mit der Startnummer 11. Dort gibt es Uroma's Spargelsalat, Winzerschinken mit Parisienne Kartoffeln, Bratwurst und Crepes. Net schlecht.
Hier findet ihr auch das Spargelwanderungs-Programm:
http://www.weingutkohl.de/neuigkeiten/28-29-mai-2011-kulinarische-wanderung-um-obst-spargel-wein.html
Danke Erpolzheim und Annette :)
Our Buttons,
Asparagus and Erpolzheim are friends now
It's great
whey you have friends who lend a helping hand and helpto raise funds for our
movie. Annette the Nice has spontneously
invited us to join the asparagus hike andoffer our beautiful buttons at the
wine sales along the track.
My idea of
an "asparagus hike" was a nice and small event. So I was surprised to
find 19 wine stalls on a 6,5 km long hiking trail. You have quite a good chance
of meeting local Princess Melanie on the Asparagus parcours, who was one of our
first and foremost supporters. And she was one of the first to sign up for the
Kings of Kallstadt New York trip in September.
So,everyone
on their way to Erpolzheim: buy a button for every glass of wine and every
bundle of Asparagus and say hello to nice Anette at Wineyard Kohl with the
start number 11. There you can try Gran's asparagus salad, have ham winegrower
style with parisian potatoes,sausages and crepes. Not bad, ey? Here, you find
the program of the Asparagus hike.
| ja und die Buttons natürlich |
Dienstag, 8. Mai 2012
Glückskuchen …
… werden gebraucht! Heute tagt die FFA und entscheidet über
die mögliche Förderung für unseren Film. Backt und esst Glückskuchen! Die erste
Hälfte Glück ist schon verinnerlicht. Welchen Kuchen mögt ihr?
...desperately
needed. Today, the film sponsoring foundation FFA has their meeting and decides
upon the possible funding money for our movie. Bake and eat cake for luck! The
first half of our good luck is eaten up already. What kind of cake do you like
best?
Lucky
cakes....
Mittwoch, 2. Mai 2012
Der Monat der Daumendrücker!
Jetzt gilt es Daumen zu drücken, denn der Mai ist der
Monat der Filmförderentscheidungen und wir haben gleich bei mehreren
Filmförderinstitutionen Förderung beantragt, um unseren Film zu finanzieren. Mein
Vorschlag: Wir machen Arbeitsteilung, Simone backt einen Glückskuchen (der hat
schon öfter geholfen) und wir (der Rest des Filmteams) und all unsere Freunde
drücken wie wild die Daumen. Die Termine für alle Daumendrücker und
Positivegedankensender sind 2. & 3. (Kuratorium junger deutscher Film), 8.
(FFA), 30. & 31. (BKM & MFG Baden-Württemberg) Mai. Viel Spaß dabei und
danke für die Unterstützung!
Fingers
crossed fot the merry month of May!
Now
everyone, please keep your fingers crossed! May is the month when the german
movie boards make their decisions on fundings. We have applied for several
cinema promotion funds to bring our movie to the big screen. My idea: we share
jobs" Simone is making lucky cakes ( that helped several times in the
past), the rest of the film crew and all our friends and supporters keep their
fingers crossed like crazy. The most important dates for all supporters and
happy-thought-senders are 2&3 of May (Kuratorium
junger deutscher Film), 8th of May (FFA),30. & 31th of May (BKM & MFG Baden-Württemberg).
Enjoy and thanks for the support!
Sonntag, 22. April 2012
Weinfest: Liebe geht durch den Saumagen …
… hier der neueste „Kings of Kallstadt“-Button anlässlich des Kallstadter Weinfestes, was nun in großen Schritten auf uns zu kommt. Am Freitag geht's los und die lustigen Kallstadter Ausschankstellen verkaufen alle unsere Buttons. Also bestückt euch und beweist eure Liebe zum Film und zum Saumagen!
Für alle die es noch nicht wissen: in Kallstadt gibt es den Saumagen zum essen (wie man es kennt), aber auch den Saumagen als Wein! Darauf sind die Kallstadter besonders stolz, denn die Weinlage Saumagen ist eine Spitzenlage. Aber das können Euch die Prinzessinnen am Weinfest noch besser erklären.
Und wer sich mal für ein paar Stunden wie ein echter Kallstadter fühlen will:
Am Weinfest braucht der Turnverein noch dringend Unterstützung für den Weinfest Dienst. Dort kann man Brezeln backen, Schorlen wohl dosieren, abkassieren oder für die Landfrauen unter uns: Bratwurstteller anrichten und natürlich immer bissl quatschen. Wir als Filmteam sind auch dabei und haben eine Schicht am Montag. Meine letzte Weinfestschicht ist bestimmt schon fast 20 Jahre her, aber ich habe sehr lustige Erinnerungen daran.
Also meldet euch einfach bei Gabriele und Uli Meyer die haben den totalen Plan und die freuen sich:
UlrichundGabrieleMeyer(at)t-online.de
06322-68620
Jeder der sich nun zum Weinfest Dienst meldet kriegt natürlich den offiziellen „Kings of Kallstadt“-Button verliehen!
… here you can see the latest Kings
of Kallstadt – Button for the Kallstadt Wine growers fair which comes up
shortly. The party starts next friday and all the jolly Kallstadt wine stalls
have our buttons for sale. So button up and show your love for movies and
Saumagen!
Wine
growers fair: Love goes through stuffed pig's stomach*
*( [Endnote]*a local
delicacy AND a famous Kallstadt Wine terroir
are both called "Saumagen")
For everyone who has not heard
already: In Kallstadt, you can not only eat Pfälzer Saumagen as a delicacy but
also drink it! That's something the Kallstadt people are especially proud of,
as Saumagen is a famous local wine "terroir". But that is somehing
the Princesses can explain better at the fair.
For everyone who wants to feel like
a real Kallstadter for a few hours:
At the wine fair, the local sports
club needs support . There you can bake Pretzels, give out Schorle, collect
money or, especially for the countrywomen among us: decorate sausage platters and
have a nice chat in between. Our movie crew works a shift there on Monday. My
last wine fair shift was about 20 years ago, but I have good memories!
So just give Gabriele and Uli a
call, they know all the tricks of the trade and are grateful for the help!
Everyone
who signs up for a shift will be awarded
the official "Kings of Kallstadt" Button!
| Hier ist die idyllische Ausschankstelle des Turnvereins. Meldet Euch bei Uli zum Dienst an! |
Dienstag, 3. April 2012
Familienbesuch bei Onkel Donald
Es hat geklappt!
Unlängst in New York, Trump Tower 26. Stock:
Wie es sich für Kallstadter gehört, habe ich ihm Wein und Kuchen mitgebracht. Aber über was wir geredet haben und wen ich sonst noch so getroffen habe, erfahrt ihr natürlich im Film ;)
Unlängst in New York, Trump Tower 26. Stock:
| im Trump Tower bei Donald Trump |
Wie es sich für Kallstadter gehört, habe ich ihm Wein und Kuchen mitgebracht. Aber über was wir geredet haben und wen ich sonst noch so getroffen habe, erfahrt ihr natürlich im Film ;)
Family visit
at Uncle Donalds
It worked!
The other day in New York, Trump Tower , 26th floor
The other day in New York, Trump Tower , 26th floor
As it is
tradition among well-behaved Kallstadters, I brought him wine and cake. What we
were talking about and who else I met there, you will find out in the movie;)
Freitag, 30. März 2012
Simone bei Mrs. Pepstein ...
... für alle, die die wunderbare Radioshow auf Radio Blau verpasst haben, hier das Interview mit Simone:
For all
who missed out on the fabulous radio show on Radio Blue, here the Interview
with Simone:
Simone
at the Mrs Pepstein Radio Show
Samstag, 24. März 2012
Die Sonne scheint – auf zum Tag der offenen Weinkeller
Zwischenzeitlich ist ja viel passiert, wir waren in New York und Arizona, haben tolle Leute kennen gelernt, unsere Koproduzenten sind schwer am schuften damit das mit den Filmförderung klappt und ein paar Herren im Team kämpften mit Erkältungen und Fieber. Aber das ist eine andere Geschichte …
Heute scheint die Sonne und in Kallstadt ist „Tag der offenen Weinkeller“. Da werden wir gleich mit Sack und Pack und Hund hinreisen und ordnungsgemäß so viele Weine probieren, wie ich kann (das ist für Kallstadterverhältnisse leider recht wenig) und hoffen dass man es lobend erwähnt, dass die Simone heute keine Traubenschorle trinkt, sondern wirklich Wein. Ja, das kommt nicht so gut an, in Kallstadt fast nie Wein zu trinken. Aber heute ist der elterliche Übernachtungsplatz gesichert und der Sauerbraten wartet, sobald die Weinkeller schließen. Das klingt mal entspannt …
Und ich habe mir fest vorgenommen mein minimalistisches Weinverständnis heute dringend auszubauen.
Für alle die auch spontan einen Pfalzausflug machen möchten die Weinkeller sind heute und morgen von 11 bis 18 Uhr offen. Und falls ihr Fragen habt, fragt einfach einen Kallstadter „uff de Gass“, die sind sehr auskunftsfreudig.
Heute scheint die Sonne und in Kallstadt ist „Tag der offenen Weinkeller“. Da werden wir gleich mit Sack und Pack und Hund hinreisen und ordnungsgemäß so viele Weine probieren, wie ich kann (das ist für Kallstadterverhältnisse leider recht wenig) und hoffen dass man es lobend erwähnt, dass die Simone heute keine Traubenschorle trinkt, sondern wirklich Wein. Ja, das kommt nicht so gut an, in Kallstadt fast nie Wein zu trinken. Aber heute ist der elterliche Übernachtungsplatz gesichert und der Sauerbraten wartet, sobald die Weinkeller schließen. Das klingt mal entspannt …
Und ich habe mir fest vorgenommen mein minimalistisches Weinverständnis heute dringend auszubauen.
Für alle die auch spontan einen Pfalzausflug machen möchten die Weinkeller sind heute und morgen von 11 bis 18 Uhr offen. Und falls ihr Fragen habt, fragt einfach einen Kallstadter „uff de Gass“, die sind sehr auskunftsfreudig.
Sun is
shining- lets go to the Day of open Wine Caves
A lot has happened in the meantime, we were in
New York and Arizona, met great people, our co-producers are working hard on
the fundraising for the movie and a few gentlemen on the team are battling
against cold and fever . But that is a different story...
Today, the
sun is shining and in Kallstadt, we celebrate the "day of open Wine
Caves". We will soon go there with dog and baggage and taste as many wines
as possible ( which is not so many as usual in Kallstadt ) and hope, that
someone will note that I don't drink grape juice today, but really wine. Yeah,
it is a bit unpopular in Kallstadt if you next to never drink wine. But today,
the sleepover at my parents house is secured and the marinated pot roast is
waiting, as soon as the wine caves close. That does sound relaxing...
And I really want to brush up my meagre wine knowledge today.
For
everyone who now wants to join us spontaneously, the wine caves are open today
and tomorrow from 11am to 6pm. And if you should have any questions, just ask a
local on the street, they are very friendly.
And I really want to brush up my meagre wine knowledge today.
Sonntag, 5. Februar 2012
Herzlich Willkommen …
| v.l.n.r. Thomas, Simone, Michael, Inka, Toni & Mario |
… Perfect Shot Films! Wir freuen uns, Euch mit im Boot zu haben! Wir haben noch viel vor dieses Jahr und können die Unterstützung unserer neuen Koproduzenten gebrauchen. Also, rann an die Arbeit;) Der Link zu Perfect Shot Films findet Ihr rechter Hand.
Welcome...
… Perfect Shot Films! We are happy to have you on board!We have a very busy
year ahead of us and can really use our new co-producers support. So, let's get
to work;) The link to Perfect Shot Films is on the right hand sidebar.
Die Hipster & der Bart …
… die Veranstaltung ist leider schon gelaufen;)
Hipsters
and the beard.....
Freitag, 3. Februar 2012
Erste Maßnahme nach Senderzusage …
… Frau Wendel rüstet optisch auf um jetzt endlich mit den großen Jungs mitspielen zu können!
(All das kann man aus einer Hirschpostkarte machen).
Realisieren werde ich das erst später, was gerade im Kings of Kallstadt Universum passiert ist …
… Mrs Wendel
enhances her looks, so she can play along with the big boys! ( who would have
thought you can make all that from a deer postcard).
It will
be a while before I fully understand what has just happened in the Kings of
Kallstadt universe.
(All das kann man aus einer Hirschpostkarte machen).
Realisieren werde ich das erst später, was gerade im Kings of Kallstadt Universum passiert ist …
First
measure after the OK from the broadcasting station...
Nur so viel …
… der Glücks-Apfelkuchen hat geholfen! Juhuuu! Später mehr …
Just a
quick update....
...the lucky
apple cake has helped! More news later!
Donnerstag, 2. Februar 2012
Kings of Kallstadt bei RPR1 ...
... im Tag in Rheinland-Pfalz von Christina Nover. Danke RPR1! Ein kleiner Fehler hat sich eingeschlichen: Die Dreharbeiten sind noch lange nicht abgeschlossen, die beginnen ja erst. Wir drehen bis Herbst 2012 und fahren mit den Kallstadtern zur Steuben Parade nach New York!
...at
the"Day in Rheinland Pfalz" hosted by Christina Nover. Thank you RP1!
A small misunderstanding at the interview: the filming is nowhere near
finished, we have only just begun. We will be filming until Autumn 2012 and
visit the Steuben Parade in New Yorkwith a delegation from Kallstadt!
Kings of
Kallstadt at RPR1 ...
Glücks-Apfelkuchen gebacken…
… weil die Tage / Stunden / Minuten (wer weiß dass schon) eine Senderentscheidung aussteht. Hoffe er hilft … Sonst ist heute der Zuversichts-Käsekuchen fällig.
… as these days/ hours/ minutes ( who can tell) , the broadcasting station will
decide whether to take on Kings of Kallstadt. I hope the cake helps...otherwise
I'll have to make an optimistic cheesecake
Baked
some lucky apple cake....
Samstag, 21. Januar 2012
Etwas Musik zum Wochenende …
… die in der Pfalz wahrscheinlich schon jeder kennt. Habs sie gestern erst entdeckt und finde Danjo San and the Mr. Miagi Experience sind aufnem guten Weg, vor allem mit Rieslingschorle! Wo können wir die Jungs denn mal sehen, hat wer nen Tipp?
A bit of
music for the Weekend...
… which is
kind of old news in the Palatinate. I only discovered them today and I really
think Danjo San and the Mr. Miagi
Experience are on the right track, especially with Rieslingschorle!
Where can
we hear them play live, does anyone know?
Mittwoch, 18. Januar 2012
Herzlich Willkommen Marion Rüger!
Marion Rüger, Damenschneiderin und Kostümbildassistentin beim SWR ist Sponsorin von „Kings of Kallstadt“ und das aus gutem Grund: „Mir gefällt das Projekt außerordentlich, denn solch freie Filme müssen gefördert werden, gerade, wenn sich die, deren Aufgabe es eigentlich ist, diese Projekte finanziell anzustoßen, am Anfang schwer tun! Ich mache das gern und bin mir sicher, mein Geld ist bei den Kings of Kallstadt gut angelegt“. Marion Rüger hat den Anfang gemacht! Wir sagen vielen Dank und hoffen das ihr viele nachfolgen; und das ist ganz einfach: Bei uns melden, mit uns reden und wir finden eine Möglichkeit wie wir unterstütz werden können. Wir sind da ganz offen.
Wir danken an dieser Stelle auch unseren frühen Förderern, Sponsoren und Supportern, die uns mit viel Einsatz unterstützen und ohne deren Hilfe unsere Dreharbeiten lange nicht so reibungslos verlaufen würden. Vielen, vielen Dank!
Welcome
Marion Rüger!
Marion Rüger, taylor and costume assistant at the SWR
has joined Kings of Kallstadt as a sponsor, and that for a good reason: "
I really like the project, independent movies such as these have to be
supported, especially if those, whose job it would be to give some finacial
support to projects as this, are hesitating at the beginning. I really like to
help and am sure that my money is well invested in Kings of Kallstadt!"
Marion Rüger is our first finacial supporter and we
hope that many more will follow. It is really quite simple: just give us a call
and we find an opportunity how you can support us. We are open to suggestions!
Dienstag, 10. Januar 2012
Im Radio …
… waren wir am 31. Dezember zu hören!
Genauer in der SWR3-Show „Am Mittag“ mit Anno Wilhelm. Wir danken für den Bericht und die freundliche Genehmigung, diesen auch hier veröffentlichen zu dürfen.
We were live on air....
...on the 31. of December! That is to say we were guests at Arno Wilhelms noon show at the SWR3 radio station. Thanks for the interview and the kind permission to publish it here.
Montag, 9. Januar 2012
Pressespiegel …
Rhein-Neckar-Zeitung, 7./8. Januar 2012, Text: Kirsten Baumbusch
Söhne Kallstadts
Kallstadt – das ist Wein, Feigen und Kastanien, 21 Gastwirtschaften auf 1300 Einwohner und berühmte Söhne wie Donald Trump oder jener Heinz, dessen Nachfahren ihr Geld mit Ketchup machten. Nun haben Filmemacher das Pfälzer Dorf zum Schauplatz eines Heimatfilm-Experiments gemacht. Titel: „Kings of Kallstadt“. RNZ-Autorin Kirsten Baumbusch war dabei.
„Kings of Kallstadt“ ist als engagierter Dokumentarstreifen in Spielfilmlänge eines jungen, in Mannheim ansässigen Teams geplant: Thomas Theo Hofmann und Mario A. Conte als Produzenten und Simone Wendel als Filmemacherin haben das Vorhaben mit ihrer Film- und Design-Firma „Projekt Gold“ vor kurzem gestartet. Worum geht es? „Um Gemeinschaftsgeist, Dorfliebe und Größenwahn“, lautet die Antwort. Genauer gesagt, versucht Simone Wendel, selbst Kallstadterin von Geburt und Kommunikationsdesignerin von Beruf, zu ergründen, wie es sein kann, dass nicht nur die Vorfahren der Imperien-Inhaber Donald Trump, sondern auch die von Heinz- Ketchup just von hier stammen. Was ist bloß das Besondere am Kallstadter Völkchen, dass es so bedeutende Söhne in die Welt entlässt? Haben sie hier ein Giganten- Gen fürs Big Business? Veritabler Stoff also für einen Heimatfilm ganz besonderer Art, in dem nicht nur der Weg der US-Giganten ergründet wird, sondern auch die Welt der Helden des Alltags inmitten der Pfälzer Weinberge. Umdie Frage nach dem „Wie kam es?“ zu klären, hat sich das Filmer-Trio auf Spurensuche gemacht, sogar in New York haben sie schon recherchiert. Auf der Liste stand hier nicht nur ein Cousin von Donald Trump auf Long Island (der Mann ist Mitte 70 und Besitzer von 27 E-Mail-Adressen), sondern auch der Besuch eines Galadinners anlässlich der Steubenparade, um auch jenseits des großen Teichs Unterstützung zu finden. Diese größte deutsch-amerikanische Freundschaftsparade (Motto: Lederhosen, Dirndl und Tons of Gemütlichkeit) wird auch Ziel einer Übersee-Reise in diesem Jahr sein. Die Kallstadter Dorfgemeinschaft plant eine Reise dorthin, um auf der 5th Avenue die Farben ihrer Heimat zu vertreten. Der jährliche Umzug, der jeweils am dritten Samstag im September stattfindet und direkt am Trump Tower vorbeizieht, wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. Noch immer sind die Teutonen die größte Einwandergruppe der Vereinigten Staaten. Ein Viertel der US-Amerikaner sind deutscher Abstammung. Vermutlich keine schlechten Voraussetzungen, um später „Kings of Kallstadt“ auch in den USA erfolgreich zu vertreiben.
Szene 1
Treffpunkt Kirche, Warten auf das Filmteam. Ein Brunnen plätschert im gleißenden Sonnenlicht, darauf ein steinerner Löwe. Ist es der zweischwänzige Löwe der Kurpfalz? Nein, er nennt nur einen kleinen Stummel sein eigen. Das Geheimnis bleibt also ungeklärt. Plötzlich aus dem Off ein Einheimischer, an die 70 Jahre alt, kurze Hosen, legere Freizeitkleidung, Karotte in der Hand, von der er herzhaft abbeißt. „Ich kenn’ Sie“, brüllt er den Wartenden zu, „Sie sind die Frau mit der Löwenmähne und saßen heute vor mir im Bus!“ Die so titulierte weiß zwar um das Bemerkenswerte ihrer Frisur, hat den Herrn aber noch niemals gesehen und auch länger keinen Bus von innen gesehen. Erst ein genauer Blick von Angesicht zu Angesicht ergibt, man kennt sich keineswegs.
Szene 2: Eine Minute später: Auf den Stock gestützt, aber sonst bester Dinge kämpft sich eine betagte Kallstadterin, wie sich später herausstellt, die frühere Wirtin der Winzergenossenschafts-Gaststätte, die Stufen zum Brunnen hinauf, lässt sich neben die Wartenden auf die Bank plumpsen und fragt traulich: „Und woher kommt ihr?“ Die Antwort „Heidelberg“ erfreut sie sichtlich und binnen kürzester Zeit lässt sie ihrer gesamte Leben- und Krankengeschichte Revue passieren. Der Tod des Mannes und der Mutter wird ebenso gestreift, bevor sie sich nach rund fünf Minuten mit einem knackigen „genug ausgeruht, jetzt muss ich weiter“ wieder auf den Weg macht.
Szene 3: Die beiden Besucherinnen blicken verwundert. Sind sie womöglich schon Teil des Films?“ Die Sorge ist unbegründet, eben hält der Wagen des just angekommenen „Kings of Kallstadt“-Teams neben dem Brunnen. Keine Kamera im Anschlag, uff! Die Filmleute sind inzwischen voll integriert ins Gemeinwesen und am Abend zur Geburtstagsparty des kulinarischen Sponsors des Projekts, dem Wirt der Winzerstube Weick eingeladen. Aber zuvor winkt noch ein Besuch im Landhaus Bühler, hierher stammt die Weinprinzessin des vergangenen Jahres, Sarah, eine der wichtigsten Unterstützerinnen des Projekts.
Zwischenspiel
Vorbei am Anwesen fröhlich winkender Heinz-Nachfahren (in der Pfalz produzieren sie allerdings Wein, nicht das berühmt-berüchtigte Tomatenmus) wird durch die Weinberge geschlendert. Dazwischen gibt es ein wenig Geschichte. Der Gründer des Ketchup-Imperiums ist um 1840 aus der Pfalz über den großen Teich ausgewandert. Mit einer Frau Anna Margaretha Schmidt und seinem Sohn Henry John Heinz begann er Rettich und Sauerkraut einzumachen und zu verkaufen. Zum Andenken an seine Ahnen ließ Henry John später die Steinbank, die vor dem Heinz-Haus in der Hebengasse stand, abmontieren und in die Vereinigten Staaten verschiffen. Dort steht sie noch heute auf dem Firmengelände der Heinz-Company. Das Unternehmen verzeichnet einen Jahresumsatz von neun Milliarden USDollar und ist in mehr als 200 Ländern der Erde mit 20 Marken vertreten. Zuletzt bekannt wurde die Witwe des Urenkels und Erben Henry John Heinz, Theresa Heinz. Sie hat nämlich John Forbes Kerry geheiratet, der 2004 als demokratischer Präsidentschaftskandidat George W. Bush unterlag. Ihr Vermögen wird auf bis zu einer Milliarde US-Dollar geschätzt. Die Kinder von Theresa und Henry John III sind der Öko-Architekt Andrew, der immer wieder in der Pfalz seine Wurzeln erkundet, Henry John IV, der Schmied für mittelalterliche Rüstungen ist, und Christopher, der als Vorsitzender einer Investment-Firma fungiert. Donald Trumps Vorfahren-Story ist haariger. Sein Großvater Friedrich Trump war gelernter Friseur und beschloss aus großer Not heraus, seine Heimat zu verlassen und bei seinen Schwestern in den USA sein Glück zu versuchen. Mit 16 Jahren machte er sich 1885 auf den Weg, arbeitete zunächst in New York in seinem Ursprungsberuf und als Barkeeper, bevor er sich dann zu Beginn der 1890er Jahre den Goldrausch in Alaska zu nutze machte. Er eröffnete dort ein Restaurant, ließ sich in Nuggets bezahlen und legte dann mit Grundstückskäufen in New York das Fundament für das Immobilienimperium. Verliebt hatte er sich 1902 in die Kallstadterin Elisabeth Christ, mit der er drei Kinder, nämlich Elizabeth, Fred und John hatte. Fred ist der Vater von Donald Trump, der sich als Unternehmer, Milliardär und Erbauer des Trump World Towers bereitwillig als „König von New York“ titulieren lässt. Er pflegt vor allem regen Kontakt zu seinem „Second Cousin“ in Kallstadt. Soweit die amerikanischen Hauptpersonen, mit denen Simone Wendel weitläufig verwandt ist. Kein Wunder, dass sie dieser Geschichte auf den Grund gehen muss. Ihre Ausgangsthese ist eingängig und gewagt. Sie als Kallstadterin glaubt an die Kraft des positiven Beispiels und des Optimismus. Und der zeigt sich ihrer Ansicht nach im Gemeinschaftssinn. In ihrer Heimatgemeinde ist nämlich nicht nur die „Saumagenkerwe“ zuhause, sondern hier gibt es auch 400 Vereinsmitglieder mehr als die Gemeinde Einwohner zählt, mehr als 30 Weingüter existieren als Familienbetriebe, produziert werden jährlich vier Millionen Liter Wein und pünktlich um 12 Uhr läuten die Kirchenglocken zum Mittagessen und abends zum Feierabend. Auch wenn sie selbst das beschauliche Leben hier längst quittierte, ist die 37-Jährige von der Bodenständigkeit fasziniert. Und das sonnige Gemüt, das ihren Landsleuten bescheinigt wird, gehört ohnehin zu ihr ebenso wie die Genussfreudigkeit und der offene Geist.
Szene 4. Im Zuhause von Sarah Bühler herrscht Hochbetrieb. Die Speisekarte des berühmten Landhauses weist Spezialitäten auf, die auch schon mal kindgerecht aufbereitet werden. Zu den Leberknödeln kommt das Sauerkraut, aber die Kleinsten finden auch „Sau-Burger“ mit einer Scheibe Saumagen, Ketchup und Pommes. Die Produzenten Thomas Theo Hofmann und Mario A. Conte erzählen von ihrem Kennenlernen vor vielen Jahren bei der Schreinerlehre in Ludwigshafen. Ersteren verschlug es dann unter anderem als Aufnahmeleiter nach Berlin, Mario entdeckte etwas später die Filmbranche für sich. Beiden gefällt am Stoff das Echte und Urtümliche. „Das passt einfach in die Zeit, als Gegentrend zur Globalisierung“, ist sich Produzent Thomas sicher. „Mobil zu sein und sich trotzdem irgendwo daheim zu fühlen“, das prägt seiner Ansicht nach das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Kein Wunder, dass ihn besonders freut, dass es die Stiftung Rheinland-Pfalz ist, die die Anschubförderung für die „Kings of Kallstadt“ bestreitet. Auf dem Tisch stehen die großen Dubbegläser mit den Dellen, noch sind sie mit Traubensaftschorle gefüllt, das wird sich bald ändern.
Szene 5. Auftritt der beim Besuch noch amtierenden Weinprinzessin mit Tablett und Chardonnay-Sekt aus eigener Produktion. Die Stimmung hebt sich. Trotz kariertem Rüschen-Blüschen ist Sarah Bühler ein ungewöhnlicher Typ von Weinprinzessin. Klar, das Know-how für das Metier hat sie quasi mit der Muttermilcheingesogen und ohne sie hätte das Projekt bei den Kallstadtern kaum punkten können, aber Heimattümelei ist der jungen Frau in etwa so fremd wie überkanditeltes Schaulaufen. „Manchmal ein bisschen kleinbürgerlich, aber immer offen für den Duft der großenweitenWelt“,sobeschreibt sie„ihr Kallstadt“.Zueinem Erfolg, da ist sie sich sicher, kann aber nur Simone den Streifen machen. „Sie ist hier aufgewachsen, rausgewachsen, zurückgekommen und ihr wird vertraut“, beschreibt sie das Rezept mit Stallgeruch. Die Aussicht, dass „irgendwann alle auf Kallstadt gucken“, tut ein Übriges, um das Filmprojekt zu befördern. Gleichwohl ist das nicht alles. „Ich finde es reizvoll, dass wir von außen den Spiegel vorgehalten bekommen, wir erhalten dadurch eine neue Perspektive auf uns selbst“, so Sarah philosophisch. Die Scheu vor der Kamera haben sie längst verloren.
Pfälzer Way of Life
Ausblick: Jetzt geht es vor allem ums liebe Geld. Noch ist es nicht gelungen, einen Sender vom Charme der Kallstadter endgültig zu überzeugen. Auch wenn Simone Wendel mit kleinem Team unterwegs sein wird und sogar die Kamera zum Teil selbst führen will, sind beträchtliche Mittel notwendig, damit die „Kings of Kallstadt“ tatsächlich zum Leben erweckt werden. Das soll mit Hilfe von Förderung, aber auch mit Hilfe vieler kleiner Spenden geschehen. Die Filmemacherin möchte dabei nicht nur die Lebenslinien der Giganten und das Dasein ihrer Alltagshelden nachzeichnen, sondern tiefer gehen: „Der Film ist meine Hommage ans Dorfleben. Dieses Dorf ist für mich der Mikrokosmos sozialer Erfreulichkeit, eine Art Urform des sozialen Netzwerks. Ich spüre hier Muster des Zusammenlebens, die sich auch in anderen Gesellschaftsformen entfalten könnten“.
Und ihre Zuversicht ist so ansteckend wie die Story packend. Noch ist die Pfalz weitgehend unentdeckte Terra Incognita für die Filmszene. „Es wird Zeit das zu ändern“, findet nicht nur Simone Wendel, „um den „Pfälzer Way of Life“ in die Welt zu senden“. Bewusst setzt „Projekt Gold“ dabei auch auf „Crowdfunding“ (Neudeutsch etwa: Schwarmfinanzierung), wo viele kleine Beiträge mithelfen, etwas Großes auf die Beine zu stellen. „Jeder Euro und jeder Dollar“, sagt sie mit einem Schmunzeln, „ist hochwillkommen“. Dafür wurde nun sogar von der örtlichen Winzergenossenschaft die „Kings of Kallstadt“-Weinedition ins Leben gerufen. „Mit dem Kauf einer Flasche werden 0,2 Zentimeter Film finanziert“, freut sich Produzent Hofmann.
Info: Wer den aktuellen Stand erfahren möchte, kann das im Internet unter www.Kings-of-Kallstadt.de tun, auf Facebook ist das Projekt unter www.facebook.com/kingsofkallstadt. Wer sich für das Projekt interessiert und es unterstützen möchtte, kann sich bei Simone Wendel unter wendel@projekt-gold.de melden.
Söhne Kallstadts
Kallstadt – das ist Wein, Feigen und Kastanien, 21 Gastwirtschaften auf 1300 Einwohner und berühmte Söhne wie Donald Trump oder jener Heinz, dessen Nachfahren ihr Geld mit Ketchup machten. Nun haben Filmemacher das Pfälzer Dorf zum Schauplatz eines Heimatfilm-Experiments gemacht. Titel: „Kings of Kallstadt“. RNZ-Autorin Kirsten Baumbusch war dabei.
„Kings of Kallstadt“ ist als engagierter Dokumentarstreifen in Spielfilmlänge eines jungen, in Mannheim ansässigen Teams geplant: Thomas Theo Hofmann und Mario A. Conte als Produzenten und Simone Wendel als Filmemacherin haben das Vorhaben mit ihrer Film- und Design-Firma „Projekt Gold“ vor kurzem gestartet. Worum geht es? „Um Gemeinschaftsgeist, Dorfliebe und Größenwahn“, lautet die Antwort. Genauer gesagt, versucht Simone Wendel, selbst Kallstadterin von Geburt und Kommunikationsdesignerin von Beruf, zu ergründen, wie es sein kann, dass nicht nur die Vorfahren der Imperien-Inhaber Donald Trump, sondern auch die von Heinz- Ketchup just von hier stammen. Was ist bloß das Besondere am Kallstadter Völkchen, dass es so bedeutende Söhne in die Welt entlässt? Haben sie hier ein Giganten- Gen fürs Big Business? Veritabler Stoff also für einen Heimatfilm ganz besonderer Art, in dem nicht nur der Weg der US-Giganten ergründet wird, sondern auch die Welt der Helden des Alltags inmitten der Pfälzer Weinberge. Umdie Frage nach dem „Wie kam es?“ zu klären, hat sich das Filmer-Trio auf Spurensuche gemacht, sogar in New York haben sie schon recherchiert. Auf der Liste stand hier nicht nur ein Cousin von Donald Trump auf Long Island (der Mann ist Mitte 70 und Besitzer von 27 E-Mail-Adressen), sondern auch der Besuch eines Galadinners anlässlich der Steubenparade, um auch jenseits des großen Teichs Unterstützung zu finden. Diese größte deutsch-amerikanische Freundschaftsparade (Motto: Lederhosen, Dirndl und Tons of Gemütlichkeit) wird auch Ziel einer Übersee-Reise in diesem Jahr sein. Die Kallstadter Dorfgemeinschaft plant eine Reise dorthin, um auf der 5th Avenue die Farben ihrer Heimat zu vertreten. Der jährliche Umzug, der jeweils am dritten Samstag im September stattfindet und direkt am Trump Tower vorbeizieht, wurde 1957 von deutschstämmigen Amerikanern gegründet. Noch immer sind die Teutonen die größte Einwandergruppe der Vereinigten Staaten. Ein Viertel der US-Amerikaner sind deutscher Abstammung. Vermutlich keine schlechten Voraussetzungen, um später „Kings of Kallstadt“ auch in den USA erfolgreich zu vertreiben.
Szene 1
Treffpunkt Kirche, Warten auf das Filmteam. Ein Brunnen plätschert im gleißenden Sonnenlicht, darauf ein steinerner Löwe. Ist es der zweischwänzige Löwe der Kurpfalz? Nein, er nennt nur einen kleinen Stummel sein eigen. Das Geheimnis bleibt also ungeklärt. Plötzlich aus dem Off ein Einheimischer, an die 70 Jahre alt, kurze Hosen, legere Freizeitkleidung, Karotte in der Hand, von der er herzhaft abbeißt. „Ich kenn’ Sie“, brüllt er den Wartenden zu, „Sie sind die Frau mit der Löwenmähne und saßen heute vor mir im Bus!“ Die so titulierte weiß zwar um das Bemerkenswerte ihrer Frisur, hat den Herrn aber noch niemals gesehen und auch länger keinen Bus von innen gesehen. Erst ein genauer Blick von Angesicht zu Angesicht ergibt, man kennt sich keineswegs.
Szene 2: Eine Minute später: Auf den Stock gestützt, aber sonst bester Dinge kämpft sich eine betagte Kallstadterin, wie sich später herausstellt, die frühere Wirtin der Winzergenossenschafts-Gaststätte, die Stufen zum Brunnen hinauf, lässt sich neben die Wartenden auf die Bank plumpsen und fragt traulich: „Und woher kommt ihr?“ Die Antwort „Heidelberg“ erfreut sie sichtlich und binnen kürzester Zeit lässt sie ihrer gesamte Leben- und Krankengeschichte Revue passieren. Der Tod des Mannes und der Mutter wird ebenso gestreift, bevor sie sich nach rund fünf Minuten mit einem knackigen „genug ausgeruht, jetzt muss ich weiter“ wieder auf den Weg macht.
Szene 3: Die beiden Besucherinnen blicken verwundert. Sind sie womöglich schon Teil des Films?“ Die Sorge ist unbegründet, eben hält der Wagen des just angekommenen „Kings of Kallstadt“-Teams neben dem Brunnen. Keine Kamera im Anschlag, uff! Die Filmleute sind inzwischen voll integriert ins Gemeinwesen und am Abend zur Geburtstagsparty des kulinarischen Sponsors des Projekts, dem Wirt der Winzerstube Weick eingeladen. Aber zuvor winkt noch ein Besuch im Landhaus Bühler, hierher stammt die Weinprinzessin des vergangenen Jahres, Sarah, eine der wichtigsten Unterstützerinnen des Projekts.
Zwischenspiel
Vorbei am Anwesen fröhlich winkender Heinz-Nachfahren (in der Pfalz produzieren sie allerdings Wein, nicht das berühmt-berüchtigte Tomatenmus) wird durch die Weinberge geschlendert. Dazwischen gibt es ein wenig Geschichte. Der Gründer des Ketchup-Imperiums ist um 1840 aus der Pfalz über den großen Teich ausgewandert. Mit einer Frau Anna Margaretha Schmidt und seinem Sohn Henry John Heinz begann er Rettich und Sauerkraut einzumachen und zu verkaufen. Zum Andenken an seine Ahnen ließ Henry John später die Steinbank, die vor dem Heinz-Haus in der Hebengasse stand, abmontieren und in die Vereinigten Staaten verschiffen. Dort steht sie noch heute auf dem Firmengelände der Heinz-Company. Das Unternehmen verzeichnet einen Jahresumsatz von neun Milliarden USDollar und ist in mehr als 200 Ländern der Erde mit 20 Marken vertreten. Zuletzt bekannt wurde die Witwe des Urenkels und Erben Henry John Heinz, Theresa Heinz. Sie hat nämlich John Forbes Kerry geheiratet, der 2004 als demokratischer Präsidentschaftskandidat George W. Bush unterlag. Ihr Vermögen wird auf bis zu einer Milliarde US-Dollar geschätzt. Die Kinder von Theresa und Henry John III sind der Öko-Architekt Andrew, der immer wieder in der Pfalz seine Wurzeln erkundet, Henry John IV, der Schmied für mittelalterliche Rüstungen ist, und Christopher, der als Vorsitzender einer Investment-Firma fungiert. Donald Trumps Vorfahren-Story ist haariger. Sein Großvater Friedrich Trump war gelernter Friseur und beschloss aus großer Not heraus, seine Heimat zu verlassen und bei seinen Schwestern in den USA sein Glück zu versuchen. Mit 16 Jahren machte er sich 1885 auf den Weg, arbeitete zunächst in New York in seinem Ursprungsberuf und als Barkeeper, bevor er sich dann zu Beginn der 1890er Jahre den Goldrausch in Alaska zu nutze machte. Er eröffnete dort ein Restaurant, ließ sich in Nuggets bezahlen und legte dann mit Grundstückskäufen in New York das Fundament für das Immobilienimperium. Verliebt hatte er sich 1902 in die Kallstadterin Elisabeth Christ, mit der er drei Kinder, nämlich Elizabeth, Fred und John hatte. Fred ist der Vater von Donald Trump, der sich als Unternehmer, Milliardär und Erbauer des Trump World Towers bereitwillig als „König von New York“ titulieren lässt. Er pflegt vor allem regen Kontakt zu seinem „Second Cousin“ in Kallstadt. Soweit die amerikanischen Hauptpersonen, mit denen Simone Wendel weitläufig verwandt ist. Kein Wunder, dass sie dieser Geschichte auf den Grund gehen muss. Ihre Ausgangsthese ist eingängig und gewagt. Sie als Kallstadterin glaubt an die Kraft des positiven Beispiels und des Optimismus. Und der zeigt sich ihrer Ansicht nach im Gemeinschaftssinn. In ihrer Heimatgemeinde ist nämlich nicht nur die „Saumagenkerwe“ zuhause, sondern hier gibt es auch 400 Vereinsmitglieder mehr als die Gemeinde Einwohner zählt, mehr als 30 Weingüter existieren als Familienbetriebe, produziert werden jährlich vier Millionen Liter Wein und pünktlich um 12 Uhr läuten die Kirchenglocken zum Mittagessen und abends zum Feierabend. Auch wenn sie selbst das beschauliche Leben hier längst quittierte, ist die 37-Jährige von der Bodenständigkeit fasziniert. Und das sonnige Gemüt, das ihren Landsleuten bescheinigt wird, gehört ohnehin zu ihr ebenso wie die Genussfreudigkeit und der offene Geist.
Szene 4. Im Zuhause von Sarah Bühler herrscht Hochbetrieb. Die Speisekarte des berühmten Landhauses weist Spezialitäten auf, die auch schon mal kindgerecht aufbereitet werden. Zu den Leberknödeln kommt das Sauerkraut, aber die Kleinsten finden auch „Sau-Burger“ mit einer Scheibe Saumagen, Ketchup und Pommes. Die Produzenten Thomas Theo Hofmann und Mario A. Conte erzählen von ihrem Kennenlernen vor vielen Jahren bei der Schreinerlehre in Ludwigshafen. Ersteren verschlug es dann unter anderem als Aufnahmeleiter nach Berlin, Mario entdeckte etwas später die Filmbranche für sich. Beiden gefällt am Stoff das Echte und Urtümliche. „Das passt einfach in die Zeit, als Gegentrend zur Globalisierung“, ist sich Produzent Thomas sicher. „Mobil zu sein und sich trotzdem irgendwo daheim zu fühlen“, das prägt seiner Ansicht nach das Lebensgefühl einer ganzen Generation. Kein Wunder, dass ihn besonders freut, dass es die Stiftung Rheinland-Pfalz ist, die die Anschubförderung für die „Kings of Kallstadt“ bestreitet. Auf dem Tisch stehen die großen Dubbegläser mit den Dellen, noch sind sie mit Traubensaftschorle gefüllt, das wird sich bald ändern.
Szene 5. Auftritt der beim Besuch noch amtierenden Weinprinzessin mit Tablett und Chardonnay-Sekt aus eigener Produktion. Die Stimmung hebt sich. Trotz kariertem Rüschen-Blüschen ist Sarah Bühler ein ungewöhnlicher Typ von Weinprinzessin. Klar, das Know-how für das Metier hat sie quasi mit der Muttermilcheingesogen und ohne sie hätte das Projekt bei den Kallstadtern kaum punkten können, aber Heimattümelei ist der jungen Frau in etwa so fremd wie überkanditeltes Schaulaufen. „Manchmal ein bisschen kleinbürgerlich, aber immer offen für den Duft der großenweitenWelt“,sobeschreibt sie„ihr Kallstadt“.Zueinem Erfolg, da ist sie sich sicher, kann aber nur Simone den Streifen machen. „Sie ist hier aufgewachsen, rausgewachsen, zurückgekommen und ihr wird vertraut“, beschreibt sie das Rezept mit Stallgeruch. Die Aussicht, dass „irgendwann alle auf Kallstadt gucken“, tut ein Übriges, um das Filmprojekt zu befördern. Gleichwohl ist das nicht alles. „Ich finde es reizvoll, dass wir von außen den Spiegel vorgehalten bekommen, wir erhalten dadurch eine neue Perspektive auf uns selbst“, so Sarah philosophisch. Die Scheu vor der Kamera haben sie längst verloren.
Pfälzer Way of Life
Ausblick: Jetzt geht es vor allem ums liebe Geld. Noch ist es nicht gelungen, einen Sender vom Charme der Kallstadter endgültig zu überzeugen. Auch wenn Simone Wendel mit kleinem Team unterwegs sein wird und sogar die Kamera zum Teil selbst führen will, sind beträchtliche Mittel notwendig, damit die „Kings of Kallstadt“ tatsächlich zum Leben erweckt werden. Das soll mit Hilfe von Förderung, aber auch mit Hilfe vieler kleiner Spenden geschehen. Die Filmemacherin möchte dabei nicht nur die Lebenslinien der Giganten und das Dasein ihrer Alltagshelden nachzeichnen, sondern tiefer gehen: „Der Film ist meine Hommage ans Dorfleben. Dieses Dorf ist für mich der Mikrokosmos sozialer Erfreulichkeit, eine Art Urform des sozialen Netzwerks. Ich spüre hier Muster des Zusammenlebens, die sich auch in anderen Gesellschaftsformen entfalten könnten“.
Und ihre Zuversicht ist so ansteckend wie die Story packend. Noch ist die Pfalz weitgehend unentdeckte Terra Incognita für die Filmszene. „Es wird Zeit das zu ändern“, findet nicht nur Simone Wendel, „um den „Pfälzer Way of Life“ in die Welt zu senden“. Bewusst setzt „Projekt Gold“ dabei auch auf „Crowdfunding“ (Neudeutsch etwa: Schwarmfinanzierung), wo viele kleine Beiträge mithelfen, etwas Großes auf die Beine zu stellen. „Jeder Euro und jeder Dollar“, sagt sie mit einem Schmunzeln, „ist hochwillkommen“. Dafür wurde nun sogar von der örtlichen Winzergenossenschaft die „Kings of Kallstadt“-Weinedition ins Leben gerufen. „Mit dem Kauf einer Flasche werden 0,2 Zentimeter Film finanziert“, freut sich Produzent Hofmann.
Info: Wer den aktuellen Stand erfahren möchte, kann das im Internet unter www.Kings-of-Kallstadt.de tun, auf Facebook ist das Projekt unter www.facebook.com/kingsofkallstadt. Wer sich für das Projekt interessiert und es unterstützen möchtte, kann sich bei Simone Wendel unter wendel@projekt-gold.de melden.
Freitag, 6. Januar 2012
Auf zur Steuben Parade 2012!
Bis jetzt haben sich über 30 Kallstadter und Freunde zur großen Reise nach New York, Pittsburgh & Niagara Fälle angemeldet und werden am 15. September 2012, Kallstadt auf der 5th Avenue präsentieren! Das wird ein Fest! Mal sehen, wer noch mitkommt …
Lets go to the Steuben Parade
Over 30 Kallstadters and friends have signed up for the great trip to New York, Pittsburgh and Niagara Falls up till now and will join us on 15. September 2012 and help us represent Kallstadt on 5th Avenue! What a party! Lets see if more people will come along!
Freitag, 30. Dezember 2011
Pressespiegel …
Mannheimer Morgen, 24.12.2011, Text: Timm Herre, Fotos: Projekt Gold (New York & Logo) und ganz wichtig und dafür vielen Dank, Melanie Hubach (das Foto von Kallstadt) unter ihrer künstlerischen Leitung auch der Weinprinzessinenkalender 2012 entstanden ist.
Kallstadt, Pittsburgh, New York – Trump und Heinz auf der Spur
Von unserem Redaktionsmitglied Timm Herre
KALLSTADT. „Ich bin verwandt mit Donald Trump“ – wenn Simone Wendel diesen Satz sagt, ist ihr Aufmerksamkeit gewiss. Die 37-Jährige flunkert dabei nicht. Man muss zwar ein talentierter Stammbaum-Forscher sein, um das Verwandtschaftsverhältnis zu durchschauen, aber die Filmemacherin und der amerikanische Immobilienmagnat sind wirklich Mitglieder derselben Familie. Wer den Stammbaum noch weiter fasst, findet auch Verbindungen zur Familie Heinz, die mit Ketchup ein Vermögen machte und ihre
Wurzeln ebenfalls in Kallstadt hat. Zwei Wirtschaftsimperien und ihre Verbindungen in die pfälzische Provinz – diesem „Zufall der Geschichte“ geht Wendel in dem Dokumentarfilm „Kings of Kallstadt“ nach.
Die Hauptdarsteller sind zunächst ganz normale Menschen in Kallstadt, manche heißen bis heute Heinz oder Trump. Sie treffen sich in Vereinen und Winzerstuben, sie pflegen Traditionen und Rebstöcke – und seit einigen Monaten ist oft ein Kamerateam dabei. „Die stöhnen manchmal, wenn wir wieder filmen“, sagt die Regisseurin, „aber die meisten sind ganz entspannt. Sie verstehen nur hin und wieder nicht, dass gerade das Alltägliche für mich so spannend ist“. Also geht Wendel in Gesangsvereine, zu den Landfrauen oder zu Turnfesten. „Ich muss dann immer wieder sagen: Redet kein Hochdeutsch vor der Kamera!“ Ziel der Regisseurin ist es, ein authentisches Panorama ihrer Heimat zu zeigen. Und wozu das alles? „Wir wollen dem Geheimnis von Kallstadt auf den Grund gehen“, sagt Produzent Thomas Theo Hofmann. Es könne schließlich kein Zufall sein, dass mit Heinz und Trump gleich zwei „Tycoons“ aus dem Dorf stammen. Die
Leitfrage des Films laute also: Was ist das Besondere an diesem Völkchen, das so bedeutende Söhne in die Welt entlässt?
Nach Recherchen von Wendel und Hofmann wanderte der Großvater von Donald Trump, Friedrich Trump, in den 1880er-Jahren aus Kallstadt nach Amerika aus. Den Grundstock seines Vermögens legte er während des Goldrauschs in Alaska – nicht als Schürfer, sondern als Gastronom, der sich von Goldgräbern mit frischen Nuggets bezahlen ließ. Damit kaufte er Grundstücke in New York. Seine Nachfahren entwickelten daraus ein Immobilienunternehmen, das heute einen Milliardenwert hat.
Weltweit tätiger Konzern
Das Heinz-Imperium wurde von Henry John Heinz gegründet. Er kam 1844 bereits in den USA zur Welt. Vier Jahre zuvor war sein Vater, Heinrich Johann, aus Kallstadt nach Übersee gegangen. Der Nahrungsmittelkonzern mit Zentrale in Pittsburgh ist heute weltweit tätig. Wie bringt man nun diese beiden Geschichten mit dem gegenwärtigen Kallstadt zusammen? Indem man die Kallstadter in die USA fliegt! Wendel und Hofmann pflegen seit längerem enge Kontakte mit Personen aus den Familien Trump und Heinz und haben nun eine Reise nach New York und Pittsburgh organisiert. Höhepunkt soll die Teilnahme an der Steuben-Parade sein. Dieser deutsch-amerikanische Freundschaftsumzug durch die Häuserschluchten von Manhattan steigt stets am dritten Wochenende im September. „Der Termin ist natürlich eine Katastrophe – ganz viele haben gesagt: Da ist doch Wurstmarkt!“, erzählt Produzent Hofmann.
Dennoch gibt es mittlerweile 30 Kallstadter, die mitfliegen und ihren Heimatort repräsentieren wollen. Probleme hat der Expeditionstruppbisher nur mit den strengen Alkoholauflagen in den USA. „Die fragen immer wieder, ob sie bei der Parade wirklich keinen Wein ausschenken dürfen“, erzählt Wendel. Die 37-Jährige hofft, dass sich auch Donald Trump mit der Reisegruppe treffen möchte. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, denn der Magnat kennt das Filmprojekt und hat vor kurzem auch die Zusage für ein Interview gegeben. Bereits im Januar wird Wendel in die USA fliegen. „Ich werde ihm Fotos vom Haus seines Opas in Kallstadt zeigen, das steht nämlich immer noch“, sagt Wendel. „Und dann frage ich ihn, was vom Dorfleben vielleicht noch in ihm steckt. Ich finde nämlich, er sieht aus wie ein Winzer.“
_ Die Ursprünge des Nahrungsmittelkonzerns Heinz und des Immobilienimperiums
der Familie Trump gehen auf Personen zurück, die im 19. Jahrhundert aus dem pfälzischen Kallstadt ausgewandert sind.
_ In ihrem Filmprojekt „Kings of Kallstadt“ verknüpfen Simone Wendel und Produzent Thomas Hofmann die Geschichte dieser Wirtschaftsgiganten mit dem beschaulichen Leben in dem pfälzischen Weindorf –2013 soll der Streifen fertig sein.
Samstag, 24. Dezember 2011
Der Riesling ist ausverkauft …
… nach nur 2 ½ Wochen des Verkaufsstart unserer Weinedition! Das ist wunderbar und schneller als gedacht. Der Kings of Kallstadt-Riesling, eine Rarität.
Aber keine Sorge, für alle die, die keinen Riesling ergattern konnten, gibt es Hoffnung!
![]() |
| Das Rieslingfass ist leer ... |
Ab Februar wird der Riesling mit Jahrgang 2011 neu aufgelegt. Bis dahin gibt es weiterhin den feinen Blanc de Noir und den harmonisch leichten Spätburgunder.
Bestellungen, auch für den Riesling, nimmt die Winzergenossenschaft Kallstadt entgegen.
Beim Riesling dauert es mit der Auslieferung bis Februar.
Beim Riesling dauert es mit der Auslieferung bis Februar.
Wir danken allen die mit dem Kauf der Kings of Kallstadt -Weinedition unser Projekt unterstützen!
Zur Weinbestellung!
The Riesling is sold out.....
....after only 2 ½ weeks after we started selling our wine edition! That is wonderful and faster than expected. The Kings of Kallstadt Riesling, a rarity.
But no worries, there is hope for everyone who couldn't get the Riesling!
In February the Riesling will be sold as a new 2011 edition. Until then, there is still the fine Blanc de Noir and the light Spätburgunder.
You can place orders for all the wines at the Kallstadt wine cooperative. The delivery of the Riesling will take until February, but you can preorder now.
Thanks to everyone who supports our project with he purchase of a Kings of Kallstadt Wine Edition.
Montag, 19. Dezember 2011
Es war ein wunderbarer Abend …
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| ... so viele Gäste, toll! |
… vielen Dank erstmal Sarah Bühler, die unseren Wein vorgestellt hat und allen Anwesenden plausibel erklären konnte, dass unser Wein (in diesem Fall der Blanc de Noir) auch und gerade wegen seiner Frische, hervorragend zu Tomaten und insbesondere zu Ketchup passt. Vielen Dank, Jürgen Hellmann, der so wunderbar und charmant durch den Abend führte, echte Verkäuferqualitäten an den Tag legte und auch den letzten Gast davon überzeugen konnte, sollte unser Film einen Oscar gewinnen, jedem Weinkäufer ein klitzekleiner Teil davon gehört. Das ist Pfälzer Fundraising. Vielen Dank allen, die Wein gekauft haben! Dabei fällt mir ein: Sollte jemand besonders viel Wein kaufen und uns so besonders großzügig unterstützen, ist natürlich ein Dank im Abspann unseres Films reserviert. Gaaaanz vorne mit dabei ist Bernd, er ist stolzer Besitzer von 20 Editionen.
Es sind am Samstag weit mehr Gäste zur Winzergenossenschaft Kallstadt gekommen, als wir erwartet haben und ich glaube wir konnten mit unseren kurzen Ausschnitten einen kleinen Eindruck unserer bisherigen Arbeit vermitteln. Danke für den schönen Abend!
Hier zur Weinbestellung!
It was a wonderful evening ...
It was a wonderful evening ...
So many guests, great!
Many thanks to Sarah Bühler for presenting our wine and explaining in a plausible way to all participants that our wine ( especially the Blanc de Noir) can be combined wonderfully with tomatoes and especially with Ketchup due to its fresh note. We also thank Jürgen Hellman for being such a charming host through the evening, for being such a great salesman and convincing the guests that if our movie should win the Oscar, every wine buyer has a small share in it. There is one thing I should mention: If someone buys a great amount of wine, we will mention him or her in the credits of the movie. Bernd is on top of that list so far, he is the proud owner of 20 editions.
More guests than we expected found their way to the Kallstadt Wine Cooperative last Saturday. I think we were able to give a good impression of our work so far by showing short clips of our film material. Thanks everyone for the wonderful evening!
Dienstag, 13. Dezember 2011
Pressespiegel ...
| Karikatur: Uwe Herrmann, www.karikaturist.de |
Die Rheinpfalz, 10.12.2011, Text: Rolf Schlicher, Karikatur: Uwe Herrmann
Dass wir Pfälzer tolle Hechte sind, wissen wir natürlich bereits: Ob Bundeskanzler,
Deutsche Weinkönigin oder Fußball-Weltmeister – es gibt kaum ein hohes Amt, zu dem es Pfälzer und Pfälzerinnen noch nicht gebracht hätten. Und im Kreis der Stars und Sternchen mischen wir inzwischen auch immer kesser mit – dank der Kult-Blondine Daniela Katzenberger aus Ludwigshafen. Doch dass berühmt, mächtig und reich zu werden quasi zum Pfälzer Erbgut gehört, das wäre dann doch neu und überraschend. Genau diese gewagte Spekulation versucht die diplomierte Kommunikationsdesignerin und Filmemacherin Simone Wendel aber jetzt zu beweisen. Und zwar am Beispiel ihres Heimatortes Kallstadt. Die 1200-Einwohner-Gemeinde an der Weinstraße genießt schon deshalb einen gewissen Bekanntheitsgrad, weil es dort eine Weinlage namens „Saumagen“ gibt. Doch Kallstadt hat auch mancher bemerkenswerten Karriere den Boden bereitet. So stammen der Vater beziehungsweise Großvater zweier amerikanischer Wirtschaftsbosse aus Kallstadt: Henry Heinz, der Erfinder des gleichnamigen Ketchups, und Immobilien-Tycoon Donald Trump. Dass die Begründer zweier USWirtschaftsimperien ihre Wurzeln in ein und demselben Dorf haben, kann das mehr als ein Zufall sein? Stellt sich gar im Nachhinein heraus, dass es so etwas wie ein „Kallstadt-Gen“ gibt? Antworten auf diese Fragen will die gebürtige Kallstadterin Simone Wendel geben. Und zwar mit einem abendfüllenden, originellen Dokumentarfilm, der den vielversprechenden Titel „Kings of Kallstadt“ trägt. Um Dorfliebe und Größenwahn soll es dabei gehen. „Dies wird ein Film über die illustre Verwandtschaft zwischen den Pfälzer Winzern und den US-Giganten, aber auch über meine Kallstadter Helden des Alltags“, sagt die 37-Jährige. Gedreht wird in der Pfalz und in den USA. Einige Sponsoren für das Projekt gibt es bereits, dazu gehört auch die rheinland-pfälzische Kulturstiftung. Mit Verleihern und Fernsehgesellschaften ist man im Gespräch. Neben den offiziellen Wegen der Filmförderung möchte Wendels Team aber auch neue Quellen anzapfen. So wurde in Zusammenarbeit mit der Winzergenossenschaft eine „Kings of Kallstadt“-Weinedition aufgelegt.
„Mit dem Kauf einer Flasche werden 0,2 Zentimeter unseres Films finanziert“, hat Produzent Thomas Theo Hofmann ausgerechnet. Mit der Herausgabe einer Wein-Kollektion bleiben die Filmemacher freilich recht bodenständig. Zur Präsentation und Probe nächste Woche wollen sie „Lewwerworschdebrod“ reichen. Das ist mehr Dorfliebe, denn Größenwahn. Dem „Kallstadt-Gen“ hätte man eigentlich mutigere, überraschendere Finanzierungsideen zugetraut. Und echt amerikanisch-pfälzische Häppchen: Warum gibt es beispielsweise keine Heinz-Ketchup-Spezialedition, zu der Saumagen-Burger serviert werden? Hot-Dogs in Meerrettichtunke wären auch großes Kino: Denn Henry John Heinz hatte, ehe er sein berühmtes Ketchup erfand, schon als Neunjähriger Meerrettichsoße hergestellt und in Gläser abgefüllt. Nach einem Rezept seiner Mutter Anna.
Vielleicht sollen solche tiefschürfenden Leckerbissen aber auch erst bei der Premiere von „Kings of Kallstadt“ aufgetischt werden. Die ist für 2013 geplant – eine Filmproduktion in 0,2-Zentimeter-Schritten dauert eben ihre Zeit. Rolf Schlicher
INFOS
- Das Projekt: www.kings-of-kallstadt.de
- Präsentation der Weinedition „Kings of Kallstadt“: 17. Dezember, 18.30 Uhr, Winzergenossenschaft Kallstadt – mit den Filmemachern, Infos von den Dreharbeiten und ersten Ausschnitten.
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